Der perfekte OnePager – die Online Visitenkarte für den Start

Hast du dich auch schonmal gefragt: „Brauche ich eine Website?“ Meine Antwort ist Ja. Aber wenn du gerade startest, reicht auch ein Onepager für dein Business.

Ich bin davon überzeugt, dass jede Unternehmerin eine Website braucht, um einen professionellen Eindruck zu machen.

Aber nicht nur deshalb.

Eine Website kann deine beste Mitarbeiterin werden und dich unterstützen Kunden zu gewinnen.

Du musst dich nicht auf Social Media abstrampeln und permanent präsent sein.

Doch die Größe der Website unterscheidet sich stark nach den Anforderungen.

Wenn du gerade erst mit deinem Business startest oder dich neu positionierst, brauchst du nicht direkt eine strategische Riesen Website.

Ein OnePager ist eine super Alternative.

First Things First: Was ist ein OnePager?

Ein One-Pager ist eine einzige Seite auf deiner Website (One Page) auf der die Inhalte von oben nach unten angezeigt werden. 

Es gibt im Gegensatz zu einer Website keine Navigation, die auf andere Seiten führt. 

Wenn ein Menü vorhanden ist, wird der Besucher nach unten geleitet durch sogenannte Ankerlinks. 

Merkmale Onepager:

  • Besteht aus nur einer einzige Seite
  • Keine (oder reduzierte) Navigation 
  • führt den Nutzer von oben nach unten
  • kurze Textblöcke 
  • Fokus auf Design und Nutzererfahrung 
Website oder Onepager Unterschied und Aufbau
Aufbau Website und Onepager

Vorteile

  • Kurz und knackig. Die Kernbotschaft ist sofort ersichtlich 
  • Der Besucher wird Abschnitt für Abschnitt geführt (z.B. zu deinen Produkten oder zur Warteliste, zum Erstgespräch etc.). Das Ziel deiner Seite legst du vorab fest. 
  • Übersichtliches Design
  • Einfache Benutzung 
  • Keine Links auf andere Seiten behalten den Fokus bei dir
  • schneller aufgebaut als eine klassische strategische Website 
  • Sehr gut auf allen Endgeräten nutzbar, da nur nach unten gescrollt wird und nicht auf andere Seiten weitergeleitet wird. 

Nachteile: 

Nur das Nötigste auf eine Seite zu packen hat natürlich nicht nur Vorteile. 

  • Manche Menschen finden sich nicht zurecht, weil sie andere Elemente wie ein Menü erwarten
  • Wenn die Seite nicht gut geplant ist, kann es sein, dass die Besucher nicht wissen, was sie machen sollen 
  • längere Ladezeiten, wenn der One-Pager sehr grafisch beladen ist 
  • Ein One-Pager kann nicht gut Suchmaschinenoptimiert werde

Gliederung eines Onepager?

In der Regel wird bei einem One-Pager viel mit grafischen Elementen und Farben gearbeitet, um die einzelnen Bereiche optisch voneinander zu trennen.

Eine gute Struktur und Planung vorab ist sinnvoll. Die Besucher müssen ganz logisch von oben nach unten geleitet werden. Mache dir also vorab Gedanken, was du wo platzieren willst und was das Ziel deines Onepagers ist.

Der OnePager auf mobilen Endgeräten

Das Onepage-Format ist auch für mobile Websites und Tablets gut geeignet. Das Scrollen ist auf diesen Geräten besonders dynamisch und macht Spaß.

Eine einseitige Website ist außerdem einfacher zu warten und benötigt weniger zeitliche und finanzielle Ressourcen als eine klassische Website.

Onepager trotz Website? 

Wenn du eine Website hast, kann es trotzdem sinnvoll sein zusätzliche Onepager zu erstellen. Eine Landingpage ist eine besondere Art von OnePage Seiten.

Aber auch wenn du ein ganz neues Produkt oder eine komplett neue Zielgruppe ansprechen willst, kann es hilfreich sein. Du kannst einfach einen Onepager erstellen statt an deiner kompletten Website herumzubasteln.

Onepager ODER Website? 

Das hängt wie so viel immer von deinen Ansprüchen und der Menge an Inhalten ab. 

Wenn du viele Informationen auf deiner Website bereitstellst oder mehrere Produkte anbietest, lohnt ist eine umfangreichere Website wahrscheinlich sinnvoller. Hier solltest du aber unbedingt darauf achten eine strategische Website zu erstellen, die dir Kunden generiert.

Wie plane ich einen Onepager?

Die Besonderheit eines Onepagers ist ja, dass die Inhalte alle auf einer einzigen Seite sind. Dadurch ist die Anordnung der Inhalte besonders wichtig. 

Bei der Planung solltest du vor allem darauf achten, dass sie logisch aufeinander aufgebaut sind und es ein intuitives scrollen ist. Wenn etwas nicht stimmig ist, sind die Besucher schnell weg. 

Reihenfolge der Onepager Abschnitte: 

  1. Abschnitt: Was ist deine Botschaft? Hast du einen Slogan? Fessle deinen Besucher direkt “Above the Fold“ also bevor er scrollt. 
  2. Was gibt es bei dir? Warum ist der Besucher hier richtig? Hier ist auch Platz für einen CTA (Call-to-Action Button) der zu einem Erstgespräch oder zum Kauf einlädt. 
  3. Abschnitt: Wer bist du? Vor allem im Coaching Bereich ist es wichtig Persönlichkeit zu zeigen. Packe daher diesen Abschnitt recht weit nach oben.
  4. Abschnitt: Beschreibe dein Angebot. Was gibt es bei dir? Wie kannst du wobei helfen und wem?
  5. Gib unbedingt auch eine Möglichkeit, mit dir in Kontakt zu treten. Je nachdem welche Art von Onepager du erstellst, kann hier auch nochmal eine Aufforderung zum Kaufen sein oder ein Calendertool (z.B. Calendly) um Erstgespräche zu buchen.

Der perfekte One-Pager – 5 abschließende Tipps

Komme auf den Punkt 

Halte dich kurz. Schreibe deine Texte auf den Punkt. Hier ist nicht der Ort für lange ausschweifende Textblöcke. 

Wenn du gerne Videos machst kannst du auch sehr gut Videos in deinem Onepager einbinden.

Sorge für Klarheit und Struktur

Die Reihenfolge deiner Inhalte gibst du vor. Mache dir daher nicht nur Gedanken, ob das alles für dich logisch ist, sondern versetze dich in deinen Besucher und frage dich, ob es sich gut anfühlt wie er durch die Seite geführt wird. 

Gib ein Ziel vor 

Deine Seite hat immer ein Ziel (z. B. Eintragung in Newsletter, Kauf o.ä.).

Sorge dafür, dass möglichst viele Besucher dieses Ziel auch umsetzen (Hohe Conversion) 

Achte auf Suchmaschinenoptimierung

Auch wenn es nur eine Seite ist, solltest du ein Keyword festlegen und die Seite darauf optimieren. 

responsive Design 

Sorge für eine tolle Nutzung auf jedem Gerät. 

Tipp: Lasse die Seite von einem Lieblingskunden testen und hole dir Feedback ein. 

Fazit

Wenn du ein (neues) Produkt vorstellen willst oder nur eine kurze Visitenkarte für dein Business brauchst, ist ein One-Pager eine tolle schnell umsetzbare und günstige Möglichkeit. 

Wenn du jedoch schon mehrere Produkte hast und auf deiner Website verschiedene Themen ansprichst, einen Blog hast oder Wert auf SEO legst, ist es schwierig alles mit einem Onepgaer umzusetzen.

Du hast dich für den One-Pager entschiedene? Super, dann leg doch direkt los. In meinem Website Workshop zeige ich dir Schritt für Schritt wie es geht. Hier findest du mehr Infos 🙂

Hi, ich bin Jenny.
Ich zeige Coaches und virtuellen Assistentinnen, wie sie eine Website erstellen, die ihre Kunden begeistert. Schluss mit Social Media Hustle. Setze auf nachhaltiges Marketing.

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